Freitag, 25. April 2008

Sonnenschein bei 23 Grad Celsius

Langsam bekomme ich ja leichtes Unwohlsein, wenn ich daran denke, dass ich lediglich nur noch 11 Wochen hier weilen werde. Ich rede schon in Wochen. Oh Gott. Scheisse. Ging das Jahr nun wirklich so schnell rum? Die Zeit rennt definitiv spuerbar seit Januar diesen Jahres. Mittlerweile freue ich mich wieder auf zu Hause. In den Pool huepfen, wenn es warm ist, bei Matheus auf der Terasse ein kuehles Blondes schluerfen, mit den sechs Konsorten ins Joker fahren, kuscheln und Mephisto, ey. Es wird Zeit. Andererseits kann ich das auch immer machen und wenn ich hier dann ins Flugzeug steige (demnaechst), wer weiss, wann ich meine Leute das naechste Mal wiedersehe? Es ist wirklich schrecklich. Man ist hin -und hergerissen zwischen ich-hab-jetzt-bock-auf-Heimat und ich-kann-nicht-ohne-New-York. 

Man findet einfach keine Worte dafuer, was hier gerade los ist. Ich kriege Panik, wenn ich an Anfang August denke. Man war ein ganzes Jahr weg, aber natuerlich kommt es einem nicht vor wie ein Jahr. Doch das Leben der anderen ist auch weitergegangen und ob sie sich veraendert haben und was sich veraendert hat, sehe ich erst dann. Man hat Bedenken, dass man sich nicht mehr einfindet, andererseits ist da vielleicht auch Enttaeuschung, wenn alles beim Alten ist? Keine Ahnung. Zu Hause zum Beispiel wurde wieder was im Garten veraendert, wir haben neue Sofas, Teppiche und der Vorgarten wird auch veraendert. Anna wohnt jetzt in MEINEM Zimmer mit meinen Moebeln (pah) und Oma und Opa haben einfach das Kinderzimmer nicht mehr -  das kann ich mir auch nicht vorstellen. Von Jean-Luc aka Shorty hab ich auch seit einem Jahr kein Bild mehr gesehen, wer weiss, ob der nicht auch schon die 1,90 Marke ueberschritten hat. Solche Dinge machen die Sache natuerlich spannend und schreien nach Angstschiss. Mal sehen, was ich auf dem Flug anziehe...

Ich habe jedenfalls das Gewissen, dass ich hierher immer zurueck kommen kann, wenn ich Lust und Geld und Zeit habe. Das ist doch schon einmal was. Komisch jedenfalls alles. Komisch, komisch und verrueckt. Da war man ein ganzes Jahr nicht zu Hause und jetzt laeuft schon fast der Countdown. Raffung. Dabei muss ich noch so viel machen hier. Naja, wird schon, gibt ja schliesslich auch ein paar Leute, auf die ich mich freue zu Hause und zwei Monate spaeter wird dann ja schon fuer immer ausgezogen. Studieren. Maaa.

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