TJ und Dan the Man beim Fruehstueck. Ja. Man kann ja mit dem Kind noch essen - auch wenn man schon frei hat. Muhaha.
Da mein Magen ja nun amerikanische Verhaeltnisgroesse angenommen hat, machte sich bald Hunger breit. Daniels Traum von abgefuckten Diner auf verlassener Strasse mit fetten in pinke Spitze gehuellte Trantuetenkellnerinnen konnte ich leider nicht erfuellen, da es in Jersey einfach keine verlassenen Strassen gibt. Aber wir fuhren trotzdem zum uns empfohlenen Edison Diner und liessen uns Pork Roll, Scrambled Egg und English Muffin schmecken. Der naechste Zug fuhr uns dann direkt in da hood: Manhattan!
Yeehaaw!
Yeehaaw!
Hach, Romantik, Sonne, Central Park, Sonnenuntergang. Was braucht man mehr? Nachdem wir in unser kleines, aber relativ feines Hotel eingecheckt hatten und unsere kleine Zelle bezogen, das Badezimmer inspiziert und die Terasse angeschaut haben, ging es direkt zum groessten Park der Stadt, um noch etwas das sonnige Wetter aufzusaugen. 
Auch dieser schoene Tag ging langsam zu Ende und wie immer wurde es frisch. Und unser Konzert ging ja um acht Uhr los! Ja, Konzert. Tristan Prettyman spielte mit Special Guest G.Love im Blender Theater an der 23. Strasse und wir waren dabei. Vorfreude, schoenste Freude. Das Konzert war richtig gut und da der Konzertsaal ein ehemaliges Theater war, auch relativ intim. Los ging es mit dem Vorbandjungen aus Melbourne, Australien, der voellig breit seine reibeisenstimmigen Gitarrensongs praesentierte. Mir hat es gefallen, doch irgendwie klangen alle Lieder ziemlich gleich. Danach kam auch gleich die gute Tristan auf die Buehne, hatte ein seltsames Kleid und noch beschissenere Schuhe an und fing froehlich an zu singen. Bleibt noch zu sagen, dass sie sehr, sehr huebsch ist, uns beide an meine Gastmutter erinnert hat und ihr Schlagzeuger der coolste Typ ist, den ich je gesehen habe. Wirklich. Wir standen zunaechst ganz vorne, wurde aber zum Ende hin von ein paar Spasten um uns rum vergrault. Der eine hat apathisch mit den Fingern durch die Haare seiner irritierten Freundin gefahren, neben uns meinten zwei Tussis, dass sie sich waehrend des Konzerts ueber den neusten Gossip austauschen muessten und so weiter.




Danach ging es wieder ins Hotel, wobei der gute Daniel auf der Stelle weggeratzt ist und ich noch stundenlang wach war, weil wir direkt neben der Penn Station auf der achten Avenue geschlafen haben. Da ist es um drei Uhr nachmittags genauso laut wie um fuenf Uhr morgens. Hupen, rufen, lachen usw. In der letzten Nacht habe ich mich daran gewoehnt
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