Normalerweise ist das internationale Terminal das Terminal C und Lisa hatte mir auch vorher nochmal versichert, dass dort alle internationalen Fluege landen und abfliegen. Nach einem Blick auf Daniels Reisebestaetigung jedoch, sah ich, dass der gute angeblich auf Terminal B landen sollte. Verwirrung war gross, aber die Zeit knapp und so ging es einfach los. Auf den Terminalschildern waren alle Continentalfluege auf C verzeichnet und so dachte ich, es sei ein Fehler unterlaufen und habe auch auf jenem Parkdeck geparkt. Ins Gebaeude mit Itche geschlendert, um dann festzustellen, dass der Flug auf B verlegt wurde. Yeehaw, also wieder raus mit dem Quengelgeist (kein Mittagsschlaf), rein ins Auto, auf Parkdeck C gefahren und zum Terminal gerannt. Flug hatte Verspaetung. Gegen drei Uhr wurde uns auf dem Arrival Bildschirm angezeigt, dass die Continental Maschine gelandet sei. Seichte Aufregung gemixt mit freudiger Erwartung machte sich breit. Teech wollte auf meinem Arm und ist dann innerhalb von zwei Minuten auf mein Dekolette sabbernd und lauthals schnarchend und zur Belustigung aller umstehenden, russischen Taxifahrer eingeschlafen.
Die Minuten vergingen, wurden zu Viertelstunden, dann war es vier. Kein Daniel in Sicht. Dass meine Arme sich wie Stahlklumpen anfuehlten und mein Shirt von Sabber schon ganz nass war, brauche ich ja hier nicht zu betonen. Ausserdem hatte sich bereits meine Koerpertemperatur erhoeht, da das Kind ziemlich geschwitzt hat. Lecker! Ein Sitz war frei, ich setzte mich drauf, weitere zwanzig Minuten vergingen, ich hatte mich mittlerweile schon mit einer dicken Bruenetten angefreundet, die auf einen Fabian and Friend aus Frankfurt wartete. Wir waren gerade so im Gespraech, da stratzte ein schmaechtiger, gebraeunter Riesenrucksackmensch an mir vorbei. Geradeaus durch die Tuer an die frische Luft. Ich das Kind gepackt und hinterher. Freudig begruesst und ab nach Metuchen. Bla bla bla. Wir waren noch mit TJ beim Schwimmunterricht, um danach zu Hause auf Jon zu warten. Es kam der Abend, es gab natuerlich Pizza. Sie hat gemundet wie auch zu erwarten war, der Abend verging recht gemuetlich. Von Kuala Lumpur nach Newark ueber Hong Kong und Frankfurt in ueber 40 Stunden ist kein Zuckerschlecken also ging es zuegig ins Bett. Eine der schoensten und erlebnisreichsten Wochen, seit ich hier bin, konnte beginnen.
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