Dienstag, 28. August 2007

Esskultur

Bevor ich nach Amerika gekommen bin, habe ich staendig hoeren muessen: die Amerikaner essen alle nur Fast Food und sind richtig fett. Heute bin ich genau drei Wochen hier und frage mich: wie schaffen es die meisten (!) Amerikaner duenn zu bleiben bei dem Angebot an kulinarischen Koestlichkeiten und Unkoestlichkeiten?
Dass ich schockiert war, als ich das erste Mal einen amerikanischen Supermarkt betrat, hab ich ja schon berichtet. Von allem gibt es massenweise, alles sieht sehr gruen, sehr rot, sehr gelb und oder sehr frisch und saftig aus. Joghurt, Kaese, Zucker, Kekse, einfach alles preist sich selbst mit wenig Fett, fettfrei, 99% fettfrei, Zuckerersatz oder Diaet an. Was bei uns in Deutschland gerade 'Wellnesstrend', ist hier 'fett -und zuckerfrei'.
Ich werde im Laufe der naechsten Woche ueber meine Familie, meine Alltagsroutine (die noch keine ist) und meinen Ort (und natuerlich Manhattan) berichten. Aber heute wuerde ich mich gerne ausfuehrlich ueber die fehlende Esskultuer aufregen. Bei mir in der Familie ist es so, dass Jon abends gegen fuenf nach Hause kommt, im Kuehlschrank entweder in Alu gewickeltes Huehnchen findet, dies in der Mikrowelle warm macht (zusammen mit ebenfalls in der Mikrowelle aufgewaermtem Broccoli oder Pasta oder Karotten) und dann Lisa, die um halb acht nach Hause kommt, und mir zum Essen serviert oder er findet nichts kaltes im Kuehlschrank und bestellt dann beim Italiener....Pizza oder Nudeln oder beides.
So sieht/sah unser Abendbrot lange genug aus, denn ich mache mir Gedanken. Nicht nur ueber mein stetig wachsendes Gewicht, sondern auch darueber, dass ich ueberhaupt keine Lust habe, das naechste Jahr mit solchem Essen zu verbringen.
Also habe ich angefangen, jeden Abend, bevor die Familie nach Hause kommt, frischen Salat vorzubereiten. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Zunaechst waren alle etwas skeptisch, aber ich denke, zumindest Lisa findet es gut (Jon ist da mehr so der richtige Mann, der nur Fleisch mag und kein Gruenzeug isst). Dann gibt es oefter mal Carprese, selbst gemachte Kraeuterbaguettes, Obstsalat und generell Fruechte und Gemuese - frisch.
Meine Familie hat meine Vorliebe erkannt und netterweise Tonnen von Erdbeeren, Weintrauben, Ananas und Tomaten besorgt (ich habe die letzten zwei Tage quasi nur Erdbeeren gegessen - heute habe ich den matschigen Rest zu Erdbeereis verarbeitet, sehr zur Freude von TJ).
Eigentlich kann ich ueberhaupt nicht kochen und wuerde von mir auch nicht behaupten, dass ich ueberhaupt eine Esskultur besitze, aber im Vergleich zu den Essgewohnheiten hier bin ich ein fuenf Michelinsternekoch und Gourmet.

Heute habe ich bis sechs Uhr gearbeitet, weil Jon auf einem Golfturnier ist. Lisa kam extra dann um kurz nach sechs nach Hause und so konnten wir mal in Ruhe Dinner vorbereiten und futtern.
Wir wollten - ganz was neues - Huehnchen machen. Ich hatte schon Carprese vorbereitet und sie hat draussen das Fleisch gegrillt. Auf meine Frage, was wir denn dazu essen wollen, meinte sie, dass sie das auch schon ueberlegt haette und deswegen Weissbrot auftaut. Huehnchen und Weissbrot? Naja, ich merkte an, dass ich das etwas trocken faende und ob wir nicht wenigstens eine Sausse dazu machen wollen. Ich schlug dann Hawaii Huehnchen vor (also ich sagte mit Ananas, dachte, sie weiss, was ich meine). Natuerlich meinte ich damit, dass wir das Huhn mit Ananas belegen, mit Kaese ueberbacken, eine Currysausse dazu machen und die restliche Ananas klein schneiden und mit anschmoren. Sie meinte, ja, gute Idee und stellte die Ananas auf den Tisch. Ich hab sie angeguckt und vermutet, dass sie mich nicht verstanden hat, worauf sie bejahte. Ich fragte, ob sie denn Curry haette (mein Plan war, es einfach selbst zu machen und Kaese). Darauf erneutes Schweigen und die Frage, wofuer ich denn Kaese braeuchte. Ich hatte Hunger ohne Curry gefiel mir das eh nicht (ausser frisches Basilikum, was ich fuers Carprese immer kaufe, haben wir keine frischen Kraeuter. Nur getrocknete Petersilie, Dill, Basilikum undOregano und Knoblauch -und Zwiebelpulver - die brauchen wir aber nicht, weil meine Gasteltern beide keine Zwiebeln moegen. Lisa bekommt von rohen Zwiebeln Kopfschmerzen und Jon mag die Haut nicht).
Also habe ich zu ihr gesagt, dass sie es so zubereiten soll, wie sie denkt. Ich hab in der Zeit Kraeuterbutter fertig gemacht. Lisa hat dann letztendlich die Ananas klein geschnitten, in Teriyaki Sausse angeschmort, ueber das Haehnchen getan und wir haben es zusammen mit knusprigem Weissbrot, Kraeuterbutter und Carprese verspeist. Lisa war ganz begeistert von der Kraeuterbutter, weil sie das gar nicht kannte, Butter auf Brot zu machen...Naja, jedenfalls eine ziemlich chaotische Zusammenstellung, aber wir muessen das normale Essen halt noch lernen Schritt fuer Schritt!

Mein typisches Abendbrot.

Samstag, 25. August 2007

Hey there Delilah...

...ich waere sehr dankbar, wenn mir jemand dieses Lied per E-Mail schicken koennte (das laeuft hier im Radio jeden Tag und ich koennte es auf meinen iPod laden und zum Einschlafen hoeren).

Also, wieso ich eigentlich schreibe, moechte ich im Folgenden ausfuehrlich berichten. Man oh man, die letzten zwei Tage waren schier unglaublich (da ist ja das Wort wieder). Ich habe heute doch tatsaechlich einen Matheaufnahmetest im College gemacht und bestanden!
Von vorne: Am Montag Abend kam mein Coach Wendy vorbei, fragte mich, ob es mir soweit gut gehe und ich beantwortete ihr ein paar Fragen. Bevor sie ging, wollte ich wissen, wann ich das mit meinen Collegekursen regeln koenne und sie meinte: Morgen ist Anmeldeschluss. Morgen!
Ok, ich hatte also genau einen Abend Zeit, mich zu entscheiden, fuer welche Collegekurse ich mich einschreiben moechte. Also bin nach oben in mein Zimmer gegangen, habe die Collegezeitung rausgeholt und mir alle Abend -und Wochenendkurse durchgelesen. Am naechsten Tag sind Jon und ich dann ins College gefahren (gottseidank ist der Weg einfach und ich hab mich, alleine, nur einmal verfahren- ziemlich gut fuer mich). Die Frau im Admission Buero sagte mir, dass ich den Au Pair Brief einreichen muesse, der bescheinige, dass ich hier lebe und dann gab sie mir die Bewerbung, die ich zu Hause ausfuellen muesse. Wir also wieder nach Hause, den Brief ausgedruckt, Bewerbung ausgefuellt und wieder hin zum College. 25 Dollar Registrierungsgebuehr bezahlt, Bewerbung abgegeben und erfahren, dass ich am naechsten Tag um neun Uhr zum English as a second language Test musste.

Gut, am naechsten Morgen bin ich dann alleine zur Uni, hab mich zu dem Test angemeldet und durfte dann zwei Stunden lang 40 Multiple Choice Fragen beantworten und einen Aufsatz schreiben. Thema: Stell dir vor, du gewinnst 25 mio Dollar im Lotto, was wuerdest du damit tun...Hm, na gut, ist jetzt nicht so eine schwierige Aufgabe und ich habe auch keine Probleme mir vorzustellen, was ich so alles mit 25 mio Dollar machen wuerde (natuerlich habe ich aber einen auf gutes Gewissen gemacht und den Essay so aufgesetzt, dass ich nach den Werten gefragt habe, die moeglicherweise verloren gehen, wenn man auf einmal in einen hoeheren Lebensstandard katapultiert wird, ich alter Fuchs).
Als ich fertig war, holte ich mir einen Termin fuer den letzten Teil des Tests, ein Interview mit anschliessender Besprechung der Ergebnisse. Dieser war fuer sechs Uhr am gleichen Abend anberaumt. Ich also wieder nach Hause, kurz nochmal laut ueber den Test gelacht und dann schon wieder hin zum College. Ich ging in das Buero rein und unterhielt mich kurz mit dem netten Studenten, der dort arbeitete (er kommt aus Norwegen, hat aber japanische Vorfahren und liebt Berlin, weil man da so gut feiern kann - hey, wir hatten total viel gemeinsam)!

Dann kam der Lehrer, guckte mich an, fragte ob ich sechs Uhr sei, ich: jo. Er: Exzellent abgeschnitten, hier ist dein Zettel, geh in 229A und lass dir einen Termin fuer den College Placement Test geben. Hm, das war also mein Interview und meine Kursbesprechung und bis dato wusste ich nicht mal, dass ich noch so einen behinderten Test absolvieren muesse. Also schoen, College Placement Test Freitag Morgen, neun Uhr. 'Bringen Sie drei bis vier Stunden Zeit mit. Essen und Trinken nicht erlaubt.' Ach ja und das schoenste, beim Rausgehen meinte die Frau zu mir: Wollen sie nicht die Matheuebungszettel mitnehmen?

Wie bitte? MATHEuebungszettel? Wozu denn das? Jaha, der Test beinhaltet naemlich neben dem Schreiben eines Aufsatzes, Multiple Choice Fragen zur Lesefaehigkeit und zum Grammatikverstaendnis (oh ganz was neues) auch zwei Tests zum Matheverstaendnis (der Araber im Flugzeug trat wieder gegen meinen Magen). Wuerde ich den ersten Mathetest ueber allgemeine Algebra bestehen, wuerde ich automatisch zum College Level Mathetest weitergeleitet, wenn nicht, bekaeme ich einen basic skills Mathetest. Na dann immer her mit den suessen, kleinen Lernzettelchen. Welch ein Spass (ich habe dann zu Hause die erste Seite von etwa 30 Seiten gemacht, kurz geweint und gelacht gleichzeitig ueber meine Situation und dann lieber noch ein bisschen Musik gehoert und Harry Potter gelesen).

Freitag, neun Uhr, Raum 229. Lisa setzt sich hin und liest sich das Thema zu ihrem Essay durch. 'Wenn es einen besonderen Ort gaebe, den du liebst, welcher waere das und warum?' - Naja, auch nicht der Hit, aber wenigstens etwas herausvordernder als das letzte Thema. 45 Minuten Zeit. Also los, der naechste Part war dann schon erheblich schwerer als gestriger. Ich hatte 40 Fragen mit mehreren Antwortmoeglichkeiten und teilweise wusste ich nicht mal die Uebersetzung fuer essentielle Woerter in den Texten. Das habe ich aber auch noch hinbekommen.

Und nun wird es lustig, denn Lisa + Mathe = Hassliebe.

Uns wurde Papier und Bleistift gegeben und los ging es - die Fragen waren zwar im Computer und wir hatten wieder vier Antwortmoeglichkeiten, aber wir durften auf dem Papier zur Hilfe nachrechnen - leider mussten wir das Papier danach abgeben, sonst haette ich mal ein paar Fragen herausgeschrieben. Der erste Teil des Tests war sogar noch relativ machbar (sogar fuer mich). Ich hab zwar sehr lange gebraucht, manche Sachen zu rechnen und zu raten, aber letztendlich und jetzt kommt es: HABE ICH BESTANDEN. Ja, richtig, ich habe ihn bestanden und wurde zum College Level Test weitergeleitet. Und ab dem Zeitpunkt wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Ich fragte mich wirklich, was ich hier eigentlich mache wieso und warum. Da waren Fragen mit Radius von Pi r hoch zwei und finde den Punkt der Achse x wenn f ungleich 0 ist und was weiss ich. Alles auf Englisch. Da waren Woerter und Abkuerzungen, die ich ueberhauoppt nicht verstanden habe, manche Aufgabentypen habe ich (glaube ich jedenfalls) das erste Mal gesehen und hab immer nur geraten. Es war so witzig, ich meine, ihr muesst euch meine Situation vorstellen: Ich hab zum Schluss nur noch fuenf Punkte im vierten Semester gehabt, war jedes Mal krank, wenn wir Mathe geschrieben haben und habe das Au Pair ja auch zum Teil angetreten, weil ich erstmal ein Jahr nichts mehr von Mathe hoeren wollte. Und dann sitze ich heute in einem Testraum in der Uni, mache einen zweistuendigen Mathetest in einer Sprache, die ich nur bedingt beherrsche und bestimmt nicht im Fachbereich der Mathematik und ueberlege, wie das passieren konnte..

Jedenfalls war ich dann irgendwann fertig, und erhielt sofort mein Ergebnis. Na? Nein, ich habe natuerlich nicht bestanden :D aber mir haben nur 10 Punkte gefehlt. Nun kommt der zweite Hammer: Die Frau sagte, ich solle nun zurueck zur Chambers Hall und mich fuer einen Matheaufbaukurs einschreiben. Ah eh ih oh uh. Und ich mach zwei Tage vorher noch Witze darueber. Zitternd bin ich dann zurueck in die Chambers Hall und hab mich in der Reihe angestellt, die zur Studienberatung fuehrte. Als ich dann dran war, sagte mir der Mann das Gleiche. Und ich protestierte endlich. Ich habe ihm erzaehlt, dass ich nur ein Au Pair bin, gar kein Major Student und einfach nur meine sechs Credits erreichen wolle und eigentlich nicht vorhatte Matheunterricht zu nehmen. Er dann: Moment, das ist heute mein erster Tag hier, ich frag mal. Klar, dass ich wieder das grosse Los gezogen habe und einen Debuetanten als Berater zur Seite stehen habe. Er war aber sehr nett und kam wieder mit den Worten: Es gibt gute Nachrichten, du musst wirklich keinen Mathekurs machen. Er hatte meinem Leben wieder einen Sinn gegeben (haette es naemlich nicht gehabt, wenn ich die naechsten vier Monate mit Mathe verbringen wuerde). Dann wollte ich ihm meine Kurse nennen, und er war sich wieder unsicher und fragte wieder jemanden. Wir mussten dann zusammen zu einer Frau gehen, die mir erzaehlte, dass ich die Wahl haette, als ESL (English s second language) student aufgenommen zu werden oder, weil ich so gut abgeschnitten habe, als normaler Student eingestuft zu werden. Entweder oder. Mein Wunsch also, einen Kurs Englisch und einen normalen Kurs zu machen, ging nicht in Erfuellung. Ich hatte Angst, einfach am normalen College Leben teilzunehmen ohne die Sprache komplett zu beherrschen, aber dann dachte ich, wer einen englischsprachigen Mathetest bestehen kann, der kann auch Dodgeballs ausweichen (nein, der kann auch normalen Collegeunterricht nehmen). Und unterschrieb, dass ich kein ESL Student sein moechte. Und so entschied ich ausserdem, nach Hause zu fahren und Lisa und TJ zu holen, damit sie mir helfen konnten -ich fuehlte mich doch sehr verloren. Als wir zwei Stunden spaeter wieder da waren (ist halt so bei uns), war der Mann nicht mehr da und der unfreundlichste Mensch auf der ganzen weiten Welt nahm uns in Empfang. Ich entschied mich dann fuer Photographie und er sagte mit einer hohen, kalten Stimme und roten, funkelnden Augen, die Nase zu Schlitzen verengt (nein, so schlimm nicht, ich lese zu viel Harry Potter :), dass Photographie voll sei. Na toll, das war der einzige Kurs, den ich wirklich machen wollte.
Dann ist er wieder weggegangen und ich hab selbst nochmal gesucht und, hurra, sogar noch einen freien Photographiekurs gefunden. Also zack zack fuer Photographie montags 18 - 22.50 Uhr eingeschrieben und Psychologie mittwochs 18 bis 20.30 Uhr eingeschrieben.
Dann sind wir zur Registrierung und durften gleich erstmal 1400 Dollar berappen (gottseidank haben sie einen Fehler gemacht, denn da ich im Middlesex County lebe, zahle ich fuer beide Kurse doch nur 830 Dollar).

Jetzt bin ich also offiziell Student der Photographie und Psychologie des Middlesex County College.

PS.: Und danke nochmal, dass ueber die Haelfte von euch fest an mich glaubt - im Sinne von fest daran glaubt, dass ich mindestens zehn Kilo zunehme (ich kann euch sagen: Volltreffer, ich bin auf dem richtigen Weg).

Mittwoch, 22. August 2007

Jubel jubel freu freu

Ich habe mich heute am Middlesex County College immatrikuliert. Am Donnerstag muss ich um neun Uhr zum dreistuendigen Englischtest und dann zum 'basic skills' Test. Es wird leider auch Mathe getestet (OK, Lisa, das war es dann wohl wieder mit deiner Collegekarriere)!

Nach dem Englischtest wird dann entschieden, ob ich einen sogenannten vier Credits ESL Kurs mache (English as a second language) oder ob ich einen drei Credits Kurs Photographie mache, was ich natuerlich bevorzuge. Jon hat mir gleich nachdem ich mich immatrikuliert habe, einen College Kapuzenpullover gekauft (in unserem Haushalt sind alle Hoodie Fans). Jetzt fuehle ich mich schon wie ein richtiger, amerikanischer Student :)

Montag, 20. August 2007

Pfannkuchen und Ahornsirup




Samstag habe ich mir den Wecker extra um halb neun gestellt, damit ich puenktlich um zehn Uhr fertig bin. Um die Uhrzeit wollten wir naemlich zu unserem zwei-Tage-Trip in die Poconos aufbrechen. Ich also raus aus dem Bett, schnell geduscht und die paar Haare, die ich noch habe, trocken gefoent.
Mein kleines Reisetaeschchen hatte ich schon am Tag zuvor fertig gepackt, da wir urspruenglich ja am Freitag fahren wollten. Um halb zehn stand ich dann unten im Flur. Tasche in der rechten, iPod in der linken, bereit Pennsylvania, den Staat der Amish People zu erkunden - wie naiv von mir. Denn niemand ausser mir war auch nur ansatzweise fertig zum Aufbruch. Jon stand noch unter der Dusche, Lisa packte gerade ein Lunchpaket fuer TJ (seine Klamotten lagen noch im Gaestezimmer) und TJ sass auf seinem Miniklo und sang 'Twinkle, twinkle little star'. Gut, ich also Koefferchen wieder abgestellt und gefragt, ob ich was helfen koenne und Lisa meinte nur, dass sie das schafft und sich entschuldigt, dass wir noch nicht loskoennten. Die Zeit verging. Ich sass solange auf dem Sofa und guckte Grey's Anatomy (wir nehmen unsere Serien immer mit dem Rekorder auf, damit man die Werbung vorspulen kann, welch ein Luxus).

Elf Uhr. Jon fing an, die sieben Reisetaschen, die wir hatten, ins Auto zu packen. Ich wollte den Kofferraum gerade schliessen, da sagte er: Warte, da kommt doch noch was, und stellte die Strandtasche mit den Handtuechern, das Wasserspielzeug und sein Macbook noch mit rein. Ich machte das Auto zu, schnallte TJ an und dann mich. Jon kam auch und setzte sich mit ins Auto, ging dann aber gleich wieder rein, weil wir die 'Wheels on the Bus' CD vergessen hatten. Dann kam er wieder. Lisa war immer noch drin und so nutzte ich die letzte Gelegenheit, schnallte mich schnell ab, um meinen Haferflockenkeks von Starbucks aus dem Kuehlschrank zu holen. Als ich gerade an der Tuer war, wollte Lisa sie abschliessen und fragte mich, ob ich was vergessen haette und nochmal rein wolle, aber ich verneinte nur hastig und war froh, dass sie endlich abschloss.
Wir sassen gerade alle vier im Auto, da viel Jon ein, dass erdie Geburtstagskarte fuer Judy vergessen hatte (der eigentliche Grund, wieso wir ueberhaupt in die Berge wollten). Ich also mit rein und meinen Haferflockenkeks geholt. Es war halb zwoelf, wir fuhren los... hielten aber an der naechsten Kreuzung erneut an, um einen Kuchen zu kaufen und dann nochmal beim Arzt, damit sie ihre Impfungen kontrollieren konnten.


Die Fahrt verlief dann ganz ruhig mit ein paar kleineren Staus und zwei Uhr machten wir einen Zwischenstopp bei 'Hot Dog Johnny's', dem beruehmt beruechtigten Hot Dog Imbiss im Norden New Jerseys (Jon hatte passenderweise an dem Tag auch ein 'Hot Dog Johnny's' T-Shirt an). Die Hot Dogs und vor allem die Pommes waren richtig lecker und Lisa machte ein Foto von mir, wie ich den original 'Hot Dog Johnny's' Hot Dog verschlang. Die Millers waren sich einig, dass man diesen legendaeren Imbiss nicht verpassen duerfte und kauften TJ auch gleich ein T-Shirt.

Nach einer weiteren knappen Stunde erreichten wir Judys Haus in den Poconos. Das Haus ist klein, mit roten Holzschindeln bedeckt und von Nadelbaeumen umrankt (ich dachte ich bin im Harz). Joe, Jons 14 jaehriger Cousin, Judy, TJ und ich machten sofort eine kleine Tour mit dem Golf Cart und sie zeigten mir den wunderschoenen, grossen See, ihr kleines Kanu und die Spielplaetze. Leider war das Wetter beide Tage nicht so gut und wir konnten kein Kanu fahren.

Abends gab es...richtig, Barbecue. Ich bereitete den Salat vor (meine Familie ist es nicht gewohnt, so 'viel' Salat zu essen, vor allem nicht beim Grillen, aber ich zwinge sie dazu, weil es fuer mich dazugehoert). Lisa grillte die Cheeseburger und die Wuerstchen fuer die Hot Dogs und Judy stellte alles weitere auf den Tisch (sprich Chips, Melonen, Tonnen von Mais, Senf, Ketchup und Tomaten fuer die Burger). Die Jungs spielten Baseball, wie immer (uebrigens hab ich es dann auch mal versucht und Jon meinte, ich waere ein guter Pitcher. Ha).


Zum Nachtisch (wenn wir grillen gibt es immer Nachtisch und man muss es essen, egal wie voll man ist) gab es dann den Kuchen, den wir mitgebracht haben. Ganz mit Schokolade umhuellt, entpuppte er sich als leckischmecki Schokotorte. Traumhaft.

Joe ist dann kurz rein, hat Rehfutter gekauft und wir haben es ums Haus gestreut. Es kamen dann auch Rehe und haben in aller Ruhe neben uns gefuttert, ich dachte, ich waere im Zoo.

Nachdem TJ im Bett war, wollten Lisa, Jon, Joe und ich Memento gucken. Judy meinte, den Flatscreen haette sie neu und er geht manchmal einfach aus... Also schmissen wir um zehn den Film rein. Er war wirklich sehr spannend, und wir diskutieren heute noch, ob Leonard und Sammy eine Person sind und ob Teddy nun gut oder boese war). Um zwei waren wir dann fertig.
Wieso erst um zwei, ging der Film vier Stunden? Nein, ging er nicht, aber alle 20 Minuten (am Ende des Films alle 5) ging einfach der Fernseher aus und man konnte NICHTS dagegen tun. Es half kein Stecker herausziehen, kein DVD Player ausmachen. Es tat sich nichts, wir mussten dann jedesmal 10 Minuten warten, bis der Fernseher von alleine wieder anging. Das war komplett aetzend, weil der Film sehr spannend war und wir sehr muede. Also wurde waehrend der unfreiwilligen Pausen nie geredet - ausser vielleicht mal: Will wer Popcorn? Jo.
Ich ging dann ins Bett und habe kein Auge zugedrueckt. Denn ausser Rehe, Waschbaeren, Eichhoernchen und all son Zeug gibt es in den Poconos auch Baeren. Ich hab dann also bei jedem Knacken (und in einem verdammten Holzhaus knackt es oft) aengstlich zum Fenster geschaut, ob nicht ein Baer eventuell davorsteht - habe mir dann ueberlegt, wie ich mich am besten retten koennte und ob ich noch wem anders vorher helfen wuerde - bin zu dem Schluss gekommen, dass wenn ein Baer in mein Zimmer kommt, ich frecherweise einfach ins Auto renne und wegfahre.

Sonntag morgen wurde ich dann vom Brutzeln der Pfanne geweckt. Es roch nach Bacon. Lecker, lecker. Zum Fruehstueck gab es dann original amerikanische Pfannkuchen mit Blaubeeren, Ahornsirup, Butter und Bacon. Es war total lecker, aber ich sollte in naechster Zeit darauf verzichten, sonst sehe ich nicht mehr aus wie Victoria Beckham (sehe ich auch so nicht, ist das klar!?), sondern wie Rainer, unser deutscher Nachbar. Dann wurde das Monopoly Spiel auf den Tisch gepackt (Jon und Joe meinten, sie seien unschlagbar, weil sie ihre Taktiken verfolgen, ich wusste nicht mal, dass man beim Monopoly mit Taktik spielen kann). Jon schlug mir auf die Schulter und meinte, ich solle Deutschland vertreten (egal was wir machen, ich muss eigentlich immer Deutschland vertreten und davor wird mir auf die Schulter geschlagen). Na toll, dachte ich, ich hab Monopoly nicht mehr gespielt, seit ich elf war (ungefaehr).

Uebrigens muss ich im Oktober wieder Deutschland vertreten. Freunde von Jon und Lisa fuehren hier im Ort ein Seafood Restaurant (Dick's Dock), welches sehr gut sein soll. Jedenfalls veranstalten die einmal im Jahr ein kleines Oktoberfest und ich bin eingeladen, einen Biertest mit ihnen zu machen (sie waren total begeistert, als sie gehoert haben, dass Millers Au Pair eine Deutsche ist). Jedenfalls wird es wie eine Weinprobe ablaufen, nur dass wir ganz viele Biersorten testen und ich als Deutsche, als Maedchen aus dem Land mit dem guten Bier, soll mitmachen und sagen, was gut ist und was nicht (musste ich auch bei der Bratwurst beim Barbecue).

Wo war ich.... ach ja, Monopoly. Wir hatten eine Sammlerausgabe mit dem Originalspielbrett (die Originalstadt von Monopoly ist Atlantic City). Ich habe gewonnen. Wirklich. Erst hat Jon Lisa rausgekickt, dann ich Joe und Jon. Danach sind wir wieder gen Heimat gefahren und haben einen viel zu kurzen Zwischenstop im Outlet gemacht (ueber 100 Markenstores in einer riesigen Mall. Himmel auf Erden).

Samstag, 18. August 2007

Verliebt, verlobt, getrennt.

Ja, wie es aussieht sind wir heute dann doch nicht in die Poconos gefahren, weil Jon Bindehautentzuendung hat, morgen erst zum Arzt will und wir deswegen morgen frueh losfahren. Also habe ich meine unverhoffte Freizeit genutzt und bin ALLEINE in die Mall zum shoppen gefahren. Ich betone das ALLEINE hier so gross, nicht etwa, weil ich zeigen moechte, dass ich schon erwachsen bin und reif, um selbststaendig einkaufen zu gehen, nein, ich betone das ALLEINE hier so gross, weil es da eine Geschichte gibt, die ich noch nicht erzaehlt habe und die das ganze dann von selbst erklaert.

Und zwar wollte (sollte) ich vorgestern mit TJ ins Freibad fahren. Alleine mit dem Auto, versteht sich. An sich kein Problem, denn das Freibad ist nur drei Blocks entfernt. Das ganze entpuppt sich aber als unloesbare Aufgabe, wenn man Lisa heisst und mit dem totalen Antiorientierungssinn ausgestattet ist (Bekannte wissen, was ich meine). Lisa hat mir aufgeschrieben, wie ich zum Freibad fahren muss. Sie gab mir eine denkbar einfache Wegbeschreibung mit, da ich betonte, dass es Komplikationen geben koennte. Ich also los. Theoretisch haette ich nach der zweiten Abbiegung am YMCA Fitnessstudio vorbei kommen und links dahinter abbiegen muessen und ich waere da gewesen.

Theoretisch, denn natuerlich bin ich gar nicht erst bis zum YMCA gekommen, wie ihr euch wahrscheinlich denken koennt - fragt nicht, wie ich das geschafft habe, ich kann es einfach nicht besser. Jedenfalls machte es zu allem Ueberfluss auch noch auf einmal 'bling' und die Tankanzeige strahlte mir in gelb entgegen. Hierbei ist anzufuegen, dass mir Jon den naechsten Tag zeigen wollte, wie man tankt, da ich das vorher noch nicht gemacht hatte und es nicht das gleiche wie in Deutschland ist. So. Ich drehte die Musik (Torfrock) lauter, um mich zu entspannen. Da ich schnell zu Eskalationen neige und diese mit einem Kind auf dem Ruecksitz nicht angebracht sind, denke ich, dass das eine gute Idee war. Ich fuhr also wie eine Irre durch Metuchen und war auf einmal in Bridgeschlagmichtot. Sprich nicht mehr in meinem Ort. Die Tankanzeige gelb. Ich bekam nasse Haende (dazu ist wiederum hinzuzufuegen, dass Auto fahren in Amerika wahrlich nicht gleichzusetzen ist mit Auto fahren in Deutschland - die Strassen sind schlecht, es gibt kein rechts vor links und die Autos vor und hinter dir sind so gross, dass du den Verkehr nicht beobachten kannst).

Irgendwann bin ich dann auf einen Supermarktparkplatz gefahren und habe den indischen Verkaeufer gefragt, wie ich nach Metuchen komme, der hat mich aber nicht verstanden, zum Glueck aber die Frau hinter mir in der Schlange. Sie hat es mir also erklaert. Erste Ampel links, zweite Ampel rechts. Da ich vergessen hatte, was die Dame gesagt hat, bin ich die erste Ampel rechts gefahren. Wieder auf einen anderen Parkplatz. Die Tankanzeige im Blick. Fast auf Minus schon. Den Traenen nahe. Ich konnte weder Lisa, noch Jon, noch Anna-Lena erreichen (Anna-Lena wohnt zwar in Washington, aber ich brauchte seelischen Beistand). Verdammt. Irgendwie hab ich es dann doch nach Metuchen geschafft, aber weder nach Hause noch ins Freibad. Ich war auf dem Highschoolparkplatz gelandet. Dort bin ich ausgestiegen und hab die Bauarbeiter gefragt, wie ich in die Bissett Place komme (die Bauarbeiter kamen natuerlich nicht aus Metuchen und konnten mir nicht helfen). Daraufhin meinte ich, dass das nicht mein einziges Problem sei, denn mein Tank sei zusaetzlich leer. Gottseidank beschrieben sie mir den Weg zur naechsten Tankstelle (gleich hinter der naechsten Kreuzung, das konnte ich mir merken) und ich biss in den sauren Apfel und tankte. In New Jersey wird man 'betankt' und so sagte ich zu dem erstaunten Inder, dass ich fuer 15 Dollar aufgefuellt haben moechte. Auf Deutsch. Ich war halt verwirrt...

Dann klingelte mein Handy und mein Gastvater (den ich beim Golfspielen gestoert habe) rief an und fragte, was los sei. Ich ihm also kurz erzaehlt, dass ich vollkommen verloren bin und so blieb er am Telefon, bis ich vor unserer Haustuer stand (in Amerika darf man beim Auto fahren telefonieren und mit Automatik ist das auch kein allzu grosses Problem).

Als wir ausstiegen, sagte TJ, dass er schwimmen gehen moechte. Ich nur: NEIN!

Naja, lange Rede, kurzer Sinn (einige Heinis haben jetzt sicher erwartet, dass ich 'lange Rede, gar kein Sinn' schreibe, aber ich bin nicht der 'zum Bleistift-Typ Floskelnschwinger), jedenfalls bin ich heute ALLEINE in die Mall gefahren, meine Gastmutter mit dem Jeep ist vorgefahren und ich sollte, nach ihrer Wegbeschreibung, alleine wieder zurueck. UND JA ich habe mich natuerlich wieder verfahren und war auf einmal auf dem Highway (dazu sei bitte angemerkt, dass wir heute Abend ein richtig heftiges Gewitter hatten und in der Mall staendig das Licht aus und an ging und die Rolltreppen nicht funktionierten. Es hat also geregnet und es war dunkel und ich war allein, orientierungslos und in einem fremden Land).

Ich hab dann an einem Diner gehalten und erstmal gefragt, wo ich bin... Dann wurde mir netterweise der Weg zurueck erklaert, ich habe mich erneut auf der Hauptstrassse verfahren, weil ich unsere Strasse verfehlt habe und bin dann die falsche Richtung in unsere Einbahnstrasse reingefahren und war dann endlich um halb zehn zu Hause.

Freitag, 17. August 2007

Cookie Dough Ice Cream

Nun ist aber auch mal genug ueber die Haare geredet! Ich melde mich fuers Wochenende ab, weil wir in die Pocanos fahren. Danach folgt hoffentlich ein langer Bericht inklusive Fotos und Vorstellung meiner amerikanischen Familie.

Uebrigens bin ich, was das Essen betrifft, schon ganz der Amerikaner. Gestern Abend habe ich leider Gottes den unglaublich guten Geschmack von Chocolate Chip Dough Ice Cream entdeckt. Verdammt. Ich war im Himmel - obwohl ich eigentlich kein Eis Fan bin, ist das Ding der Wahnsinn (mit Schokoladenstueckchen und Teigklumpen im Eis). Daher eine Frage, die uns alle beschaeftigt, zum Schluss in der Umfrage.

Bis naechste Woche, Freunde. Adios.

Donnerstag, 16. August 2007

Schnipp Schnapp. Neues Leben, neuer Haarschnitt.





Und wagt es nicht, daran zu denken, dass ich wie Victoria Beckham aussehe (das hat naemlich der Nachbar zu mir gesagt...toll..)! Die Frisurenvorlage war eine andere und an mir ist wenigstens alles echt. Heute habe ich meinen ersten richtigen Arbeitstag gehabt und war um vier Uhr fertig. Dann bin ich mit Sack und Pack (iPod und Sonnenbrille) zum Friseur losgezogen. Ich habe Simon & Garfunkel gehoert und fuehlte mich wie das All American Girl schlechthin.

Dienstag, 14. August 2007

Als sie reinkamen, wusste ich gleich, dass sie zur Familie gehoeren...

...sprach sie und rollte in ihrem Rollstuhl davon... aber mehr dazu nachher. Wir wollen ja schliesslich chronologisch vorgehen.

Vorgestern Abend gab es ein Willkommensbarbecue fuer mich, zu dem die umliegenden Nachbarn eingeladen waren, um mich kennen zu lernen. Na klasse. Ich also los zum Supermarkt mit Lisa. Wir haben Mett fuer Hamburger, bzw Cheeseburger, ein paar Broetchen fuer Hot Dogs, Bratwurst fuer die Hot Dogs und 16 Maiskolben gekauft. Bei 9 Leuten ist das schon eine Menge, wie ich zweifelnd anmerkte, doch Lisa meinte, das waere normal (ich brauche hier nicht zu erwaehnen, dass wir am naechsten Tag zum Mittag und zum Abendbrot Mais gegessen haben und immer noch was uebrig ist).
Das Barbecue mit Jim, Madeleine, Kev, Big Al, Cinthy, Rainer und Eleanor war ganz nett. Rainer kommt uebrigens aus Bremen und sieht aus wie ein Seebaer, spricht aber nicht mehr allzu gut deutsch, macht aber guten Schnaps. JA RICHTIG. Ich habe Schnaps getrunken. Oh oh, Lisa - Schnaps - unter 21 - Knast?

Naja, Jon meinte, er will mich lieber jetzt betrunken sehen als spaeter. Wenn ich moechte, darf ich abends auch ein Bier oder ein Glas Wein trinken, aber da ich eine Vorzeigelisa bin, mach ich das natuerlich nicht, sondern trinke literweise Wasser und Saft.

Ich dachte ja, fuer diese Woche waere das Highlight mit dem Grillen gesetzt. Oh nein, falsch gedacht! Denn gestern waren wir zu einer Poolparty bei Tante Susan eingeladen. Ihr kennt Tante Susan nicht? Macht nichts, ich auch nicht. Jon, T und ich also rein in den Jeep und auf nach Brick (da wohnt naemlich Tante Susan). Die Fahrt dauerte anderthalb Stunden und wir hoerten gefuehlte 34 Mal 'Twinkle, twinkle little Star'. Auf einmal sagt Jon zu mir: OK Lisa, es gibt ein paar Dinge, die du wissen solltest. Und dann ging es los....

...Wir fahren jetzt zu Tante Susan und Onkel Don. Tante Susan ist die Schwester von Judy, meiner (Jons) Mutter. Susan hat zwei Toechter. Kristine und Karen. Kristine ist mit George verheiratet und hat drei Toechter: Lindsay, Lorraine und Lisa. Lindsay ist vier, Lorraine ist 3 und Lisa 2 Monate alt. Karen ist lesbisch und mit Angela zusammen. Sie haben zwei Kinder. Gabe und Gillian. Gabe wurde von Angela ausgetragen und Gillian von Karen. Also sind sie Halbgeschwister, denn sie haben den gleichen Spermaspender. Meine (Jons) Mutter wird auch da sein, und da sie schon zweimal geschieden ist, bringt sie ihre beste Freundin Helen mit. Helens andere beste Freundin hat einen Sohn, deren Frau Tiffany kommt auch mit drei ihrer vier Kinder: Rain (ich hab geguckt wie ein Pferd als sie sich mir vorgestellt hat) und die beiden einjaehrigen Zwillinge Sheila und Maggie. Tiff ist mit einem weiteren Don verheiratet, aber der wird heute nicht da sein. Ausserdem kommt noch Simone, die Frau von meinem (Jons) Bruder Jim mit Catherine und Elisabeth, wir nennen sie Bea. Sie haben auch ein Au Pair, Nermina, aus Bosnien, die macht aber gerade Urlaub und kann nicht so gut Englisch. Deren, Simones, Eltern Onkel Norm und Tante Pat sind ebenfalls eingeladen. Ja, und das war es auch schon.


Ach, mehr nicht? Schade. Man gut, dass ich so ein gutes Namensgedaechtnis habe und mir das alles auf Anhieb merken konnte. Die Poolparty war ein voller Erfolg und ich wurde sogar zur Taufe von Lisa in zwei Wochen eingeladen. Wenigstens habe ich die paar Namen jetzt schon drauf. Wir dann also gegen drei ab ins Auto und zurueck in die Heimat - dachte ich jedenfalls, denn Jon wollte noch seine 91 jaehrigen Oma besuchen, die im Altersheim lebt und Alzheimer hat. Wir also ins Altersheim und da T seinen Mittagsschlaf gemacht hat, sollte ich mit ihm im Auto 'die fuenf Minuten' warten. Natuerlich war er nach zwei Sekunden wach und wollte aufs Klo. Natuerlich musste er dann nicht aufs Klo und so war ich mit TJ ganz alleine in der Eingangshalle des Altersheims mit ein paar rollstuhlfahrenden Frauen und Maennern (manche hatten schon Beatmungsschlaeuche um und TJ meinte: Ohhh, look, scary!), zwei Hamstern, fuenf Voegeln und acht Fischen. Jon und seine Oma, Gertrud, waren weg. Sie heisst uebrigens wirklich Gertrud, sie stammt aus Deutschland. Eine alte Dame kam in ihrem Rollstuhl auf uns zugefahren und sagte: Als sie reinkamen, wusste ich sofort, dass sie zur Familie gehoeren. Ich hab ihr dann erklaert, dass ich nur der Babysitter aus Deutschland bin und Gertrud suche. Sie sagte dann 7 Mal, dass ich im Esssaal an Tisch 9 gucken soll, sie wuesste das, weil sie Gertrud ja schon seit Jahren kenne. Ein paar Viertelstunden und eine nette Unterhaltung mit der Empfangsdame ("so that's the story of your life") spaeter kam Jon wieder und wir fuhren endlich nach Hause.

Jon war zum Dinner eingeladen und Lisa kam erst um 7 von der Arbeit. Als ich alleine mit TJ war, zeigte er sein wahres Gesicht, das kleine Monster. Dadurch dass er nicht vernuenftig Mittagschlaf hatte, war er biestig und puh, einfach unertraeglich. Also hab ich ihn in den Buggy (in den USA heisst das Ding Stroller) gesetzt und wir sind zum Bahnhof gelaufen und haben auf Lisa gewartet. Um halb 10 war er dann im Bett und ein typischer Tag ging von mir zu Ende.

Heute eroeffne ich ein Bankkonto, gehe ins Schwimmbad und melde mich eventuell im YMCA Fitnessstudio an. Hier nun ein Fotos aus meinem Zimmer (die Fotos von meiner Cam folgen in ein paar Tagen, ich hab leider das USB Kabel zu Hause vergessen, Schande ueber mein Haupt oder wie das heisst).

Samstag, 11. August 2007

New York stinkt doch nicht, ich liebe New York, die Zweite!

Ich habe den Artikel nochmal umgeschrieben und erweitert, damit ich nicht gleich einen neuen Eintrag reinstellen muss.

Ich bin endlich da, wo ich hinwollte - in meinem neuen Zuhause - und ich war so aufgeregt, dass ich fast den Bus vollgekotet haette, als wir auf dem Parkplatz hielten. Dummerweise waren wir 20 Minuten zu frueh da (die Busfahrer hier fahren sehr sehr schnell). Also konnte jedes potenzielle Auto, das auf dem Parkplatz hielt, meine Gastfamilie sein. Und ich dann immer zu den anderen Au Pairs: Ahh, ist das da ein gruener Jeep? - Nein, der ist schwarz Lisa!

Sie kamen auch doch recht schnell. TJ wartetete im Auto. Er war total schuechtern, hat kein Wort mit mir geredet. Das erste Wort, was ich von ihm gehoert habe war: Donut (wir haben naemlich unseren ersten Stop klassischerweise bei Dunkin Donuts gemacht...). Als wir dann zu Hause waren, gab es von TJ persoenlich eine Hausfuehrung (bzw. sind wir in den Keller gegangen und haben Baseball gespielt).

Mein Zimmer ist ein absoluter Traum. Es ist groesser als das in der Heimat und einfach schoen. Hell, freundlich. Ich habe natuerlich ein Geraet, welches die warme Luft aus dem Zimmer zieht und einen Fernseher mit ueber 1000 Kanaelen (wobei ich mir nur 200-300, 330-400 und 800-850 merken muss, denn da gibt es Spielfilme, Musik und Radiosender).


Als ich dann runterkam mit meinen Geschenken, hat TJ seine natuerlich als Erster ausgepackt. Fuer mich lag da auch ein kleines Geschenk. In der Karte stand, dass ich damit meinen amerikanischen Musikgeschmack erweitern soll und damit ich mich wohl fuehle. Also dachte ich natuerlich: Hey cool, sie schenken mir eine Country CD. Und was halte ich da in der Hand, nachdem ich das Papier abgewickelt habe? Einen brandneuen iPod Nano! Unglaublich. Ich hatte ungefaehr das gleiche Gefuehl, als ich den Araber neben mir im Flugzeug gesehen habe - nur genau umgekehrt. Ich liebe diese Familie.
TJ, oder auch einfach nur T genannt, ist ein Vorzeigeallamericankid - und wirklich winzig - als wir in seinem Zimmer waren, fing er auf einmal an, laut zu bruellen und ich dachte: oh nein, er hat ADS, aber Lisa meinte dann zu mir, dass er so tut als sei er ein Loewe und ich muesse nun so tun, als haette ich Angst. TJ hat jetzt auch ein neues Lieblingsspiel: Pushing. Da mein Bett sehr hoch und sehr breit ist, will er, dass ich ihn mit Anlauf immer und immer wieder daraufschmeisse. Zum Schluss musste ich nur noch so tun, als wuerde ich ihn schubsen, und er viel schon von alleine nach hinten.

Was mich betrifft, kennt TJ nur folgende Woerter:

Liiiiiisa



Garbage Truck! Hug me, hug me (wenn er ein Muellauto hoert, ist er nicht mehr zu stoppen, der kleine Racker).

Come here!


Again, again, again und natuerlich: Heeello! Jedes Mal, wenn er jemanden sieht, den er zwei Minuten nicht gesehen hat, heisst es: hello! und meins (er sagt nicht: This is mine, er sagt immer: This in meins, meins meins wie die Moewe aus Findet Nemo).

Witzigerweise bin ich total schuechtern, seitdem wir hier angekommen sind und spreche nicht viel, da mein Englisch irgendwie auf dem Weg hierher verloren gegangen ist :( Schade eigentlich. Jon und ich haben ein paar Schwierigkeiten uns zu verstehen, er redet sehr viel und versteht mich nicht so gut, mit Lisa geht es aber gut, ich denke, die Tage wird das besser.

Naja, vorhin wurde mir die ganze Stadt gezeigt und wir waren im Diner essen. Die Mall ist riesig(Jon sagt, sie ist sehr sehr klein...haha). Es gibt alles: Northstorm, Abercrombie & Fitch, American Eagle, Hollister, H&M, Haeagen Dasz usw usw. Ich muss unbedingt bald einkaufen gehen. Die eine Katze, Sidney, wird auch Guard Cat genannt, weil sie alles genau beobachtet und sehr scheu ist. Ich hab ein bisschen Angst vor ihr, sie ist riesig und wenn sie noch anfaengt zu bellen, hat sie gaenzlich bei mir verschissen. Die andere Katze, Louie oder Cindy, ist sehr zutraulich, sitzt gerade neben mir und schnurrt die ganze Zeit. Egal wo man langgeht, man muss immer aufpassen, dass nicht irgendwo ein Wuergball der Katzen rumliegt, denn sie spucken am Laufenden Band Wolle aus (ich dachte gestern, das sei Schmelzkaese, den T verloren hat).

Tiere sind hier sowieso komisch in Amerika. Im Garten haben wir Kampfeichhoernchen, die die Katzen angreifen, wenn sie rauswollen - deswegen sind sie auch nie draussen. Und in der Garage lebte bis vor einigen Wochen noch ein Waschbaer mit seiner Familie. Die Voegel hoeren sich auch seltsam an. Viel lauter und aggressiver und als TJ und ich vorhin eine Sandburg (gibts fertig im Supermarkt zu kaufen - Lisa und ich mussten die Gebrauchsanleitung durchlesen) gebaut haben, hoerte ich komische Sirenenaehnliche Geraeusche und ich fragte T, was das sei und er meinte: Birdies! Also nachts werde ich definitiv nicht durch den Wald gehen. Nicht weil ich Angst vor boesen schwarzen Maennern haette (gibts hier auch nicht, hier wohnen nur Inder und eine deutsche Familie, dessen Rasen gelb ist), sondern weil ich Angst habe, von Killereichhoernchen oder Fuechsen oder Waschbaeren angegriffen und zerfleischt zu werden.

Und wieder eine neue Geschichte: Lisa, T und ich waren vorhin das erste Mal einkaufen, weil ich noch Rasierklingen brauchte und sie Essen fuer mich kaufen wollte, das ich gerne mag. Wir sind zu einem 'kleinen' Supermarkt um die Ecke gefahren und es ist unglaublich (ich glaube, das Wort unglaublich werde ich in naechster Zeit noch oft benutzen). Alles ist riesig, bunt und irreal. Man kommt sich vor, wie in einem Film. Ich hab Chips gekauft und die Packung ist vielleicht 4x so gross wie in Deutschland. Es gibt keine kleineren. Dann hab ich noch Basilikum gekauft, weil wir heute Abend grillen wollten und als sie es in den Einkaufswagen legte, dachte ich, es sei Spinat, weil die Blaetter so gross sind. Ausserdem tut man seinen ganzen Einkauf in Einmalplastiktueten (wir hatten 12 davon) und wenn man zu Hause ist, schmeisst man alle weg.

Der Umweltschutz ist tot. Es lebe der Umweltschutz.

Werde ich mich wohl dran gewoehnen muessen.

So, das Beste kommt zum Schluss: Unser 'kleines' Auto, der VW Jetta, war dreckig und wir sind zum Car Wash gefahren! Woo hoo (ich war genauso aufgeregt wie TJ und wir haben auf dem Weg zur Waschanlage den Wheels on the Bus Song gesungen..."the wheels on the bus go round and round, round and round, the gas on the bus go glug, glug, glug..." wenn ihr den Song einmal hoert, verfolgt er euch und ihr werdet ihn bis abends nicht mehr los!).

Die Autowaesche bei der Waschanlage unseres Vertrauens kostet 12 Dollar und ungefaehr 20 Mexikaner kuemmern sich um deinen Wagen. Man steigt aus. Ein Mann kommt und faehrt es in die Waschanlage. Dort wird es zunaechst grob ausgesaugt und die Matten gebadet. Dann kommt es aufs Band und verschiedene bunte Seifstationen seifen das Auto automatisch ab. Nun wird es einpoliert, abgewaschen und mit Heissluft getrocknet (man kann hinter einer Glaswand neben dem Auto herlaufen, TJ und ich waren begeistert). Als Naechstes faehrt ein zweiter Mexikaner das Auto auf den Hof, wo ein Mann es erneut trocken foehnt, ein anderer es aussaugt, der naechste die Scheiben poliert und der letzte die Felgen. Wenn das Auto fertig ist, wird gehupt und man kann es holen (die Autos hier hupen uebrigens auch, wenn man sie oeffnet...). Waehrend des ganzen Prozedere laeuft 'car wash' von Christina Aguilera - nein, war nur Spass. Ich konnte nur staunen, was da fuer Autos auf dem Gelaende gewaschen wurden. Unser Jetta war mit Abstand der kleinste und das Durchschnittsauto hier ist ein riesiger Gelaendewagen, dessen Reifen halb so gross sind wie ich ('Familienkutsche').



Ach ja und als wir unsere Tour durch Manhattan Donnerstag gemacht haben, wurde uns gezeigt, wo Jay-Z lebt (im gleichen Haus wie die Olsen Zwillinge), wo Szenen aus Sex and the City gedreht wurden und jeder zweite Satz war: Auf der rechten Seite sehen wir das weltgroesste,....zur linken der weltgroesste....geradeaus das schnellste,.... In Manhattan gibt es eigentlich nur Superlative und abends kommt Dampf aus den Gullis - kein Witz, ich dachte, ich waere auf einem Filmset gelandet, bei dem die Hauptakteurin in einer zwilichten Seitenstrasse vergewaltigt und ermordet wird. Aber ich liebe New York jetzt schon ueber alles!
Und denkt immer dran: The wheels on the bus go round and round, round and round....

Mittwoch, 8. August 2007

Ueber Angstschweiss und Jet Lags

New York stinkt. Wirklich. Aber bevor ich das erfahren drufte, noch ein kurzer Bericht zu meinem aufregenden, ersten Langstreckenflug. Whohoo.

Zunaechst flogen wir knapp 50 Minuten von Hannover nach Frankfurt. Man oh man... es war so laut, dass man sich anschreien musste und wir staendig Turbulenzen hatten...es hat durchgehend gewackelt und wir sind, glaube ich, im Kreis geflogen :D Nee, mal im Ernst, war echt beschissen der Flug. Angekommen in Frankifurti, mussten wir auch sofort rueber zu unserem Gate rasen (durch ein Discolounge-Atmospharen-Geloet), Handgepaeck checken lassen (uebrigens der groesste Witz aller Zeiten... man, wieso kaufe ich mir so eine beschissene kack 50 Cent Plastiktuete, wenn sie mich nicht mal fragen, ob ich Fluessigkeit mit mir fuehre? Behindert.).

SO, also hopp hopp rein in den Flieger (der uebrigens riesig war, wie ihr euch vorstellen koennt -fuer mich eine grosse Sache, da ich ja sowas nicht allzu oft mache).

Zu meiner grossen Freude sass neben mir ein arabischer Typ, der mich freundlich, aber doch zurueckhaltend mit seinem gepflegten Aeusseren anlaechelte, ich hatte natuerlich SOFORT Todesangst. Anna-Lena sass leider nicht neben mir und deswegen fragte ich den Mann, ob er nicht tauschen wuerde...er jedoch sagte, er MUESSE am Gang sitzen (Moment Mal, Araber - Gang Araber - Gang!?)...ah eh ih oh uh... Gut, letztendlich schaffte ich es doch, mit meinem uebersrpuehenden Charme, ihn zum Umsetzen zu bewegen und was macht der Kerl!? Er setzt dem ganzen noch die Krone auf, indem er aus dem Handgepaeckfach ein selbstgeschnuertes Paket holt! Jetzt stellt euch bitte das alte Lisageraet vor, wie sie geguckt hat, was sie gedacht hat, was in ihr vorgeht... Naja, jedenfalls hat er keinen Anschlag ausgeuebt, denn ich sitze ja gerade in St. John's und schreibe in meinem Blog. Puh, Glueck gehabt. Der Knaller war jedoch, dass vor mir ein gefuehlt 9348948439805378340 Kilo schwerer Amerikaner mit seiner Familie sass und seinem kleinen, noch Windel tragenden Sohn den ganzen Flug (8 Stunden) COLA AUS DER NUCKELFLASCHE zu trinken gab! Oh man, ich wollte nach Hause.

Diese behinderten Amerikaner! Als Mitternachtssnack gab es dann auch Hot Dog und Pizza und in der St. John's zur Begruessung nochmals Pizza (und zwar so richtig, wie man sie sich wuenscht: Riesig, flach, fluffig, lecki schmecki).

Ja, was gibt es noch zu sagen? Achja, New York stinkt. Als wir aus dem Flughafengebaeude rauskamen, schlugen uns gefuehlte 98439245378948509 Grad Celsius und 958958704685684386268926 Fahrenheit entgegen. Es stank bestialisch nach, keine Ahnung, Kot oder sowas und man hatte das Gefuehl, irgendwo in der Ecke verwest etwas....

Die Bustour zur Schule war dann auch sehr chaotisch, denn der Busfahrer hatte netterweise die Klima auf -934784759 Grad Celsius oder auch -39759437509360386386 Fahrenheit gestellt. Dann wurden wir in St. John's von einer Mitarbeiterin auf Drogen begruesst (es haette auch eine Ferienlagermitarbeiterin sein koennen).

Bla bla bla, schwitz, mampf, bla bla.. Katastrophenzimmer, Klima...blabla... um vier Uhr dann aufgestanden weil wach gewesen.

Alles in allem kann ich von meinem ersten Tag auf Long Island sagen, dass ich jetzt weiss:

..., dass man sich bei jedem pipapo die Haende waschen muss

..., dass Ca-Ca und Pooh-Pooh und Pee-Pee und Peepy die gaengigen Kinderwoerter fuer Kot und Urin sind

..., dass St. John's University eine behinderte Jugendherberge unterstes Berlin-Herr-Becker-Niveau ist

So, es ist fast halb 11, ich bin voellig geraedert von dem Tag, der 0 Zeit fuer Entspannung laesst. Donnerstag geht es nach Manhattan, vier Stunden Stadtfuehrung und danach zwei Stunden shopping...ah eh ih oh uh...

Ich hab leider keine Zeit Mails von euch :* zu beantworten im Moment, weil wir hier ueber 350 Au Pairs sind (so viele wie noch niemals in der ganzen Geschichte von Cultural Care).

Ich melde mich naechste Woche wieder, live aus Metuchen, New Jersey aus dem Miller Haushalt.

Adios, Amigos

Freitag, 3. August 2007

Spiderschwein, Spiderschwein

Heute, drei Tage vor Abflug, hatte ich nochmal ein bisschen Spaß mit meinem kleinen, silbernen Freund: Achims Alpha Romeo Spider.

Hach...Lisa + Spider = Liebe

















Zunächst habe ich die Sonne genossen und ein paar Fotos geschossen...


















...und dann, JA, dann durfte ich die letzte Stunde selbst ran! Juhu! Spider, Geschwindigkeit und ich. Liebe.



















Heute Abend in einer halben Stunde steigt dann meine Abschiedsfeier mit meinen tollsten Freunden :'-( das wird hart, feucht und fröhlich (hoffentlich reicht dieses Mal das Bier, aber wir haben vorgesorgt...niemand soll nüchtern nach Hause gehen [müssen]). In diesem Sinne, prost!