Sonntag, 4. Januar 2009

Assimilation

Jetzt liege ich also wieder in meinem 1,40 Bett in Hamburg und es ist Sonntag. Morgen geht der Uni-Alltag wieder los mit dem kaleinen Unterschied, dass es wirklich losgeht. Ich muss lernen. Das erste Mal seit fast zwei Jahren. Da habe ich Abitur gemacht, seitdem habe ich mein Hirn nicht mehr angestrengt eigentlich. Mal gucken, wie ich das schaffe und koordiniere. Dazu kommt dann ab Mittwoch mein studentischer Aushilfsjob im Staatsarchiv in Wandsbek (40 Minuten Fahrzeit -  was habe ich mir dabei gedacht?). 

Aber man, ich bin motiviert! Und ich wünsche allen meinen lieben Studentenfreunden in ganz Deutschland Enthusiasmus und Spaß an der Freude (neben dem Lernen das Leben nicht vergessen). Und ich entschuldige mich bei meinen Harzer Freunden dafür, dass ich geschlafen habe und ich entschuldige mich bei Eugen dafür, dass ich fett bin. 

Einige Fragen sind dieses Jahr also anstelle von Vorsätzen zu klären: 
- Kann man es schaffen aus einer Grundmelancholie heraus glücklicher zu werden?
- Werde ich, der Dauersingle einen anständigen, verliebenswerten Kerl in Hamburg finden?
- Wird Matheus heiraten?
- Werde ich es schaffen in Amerika nicht zuzunehmen?
- Schaffen es Gerät und ich uns nicht auf ewig zu zerstreiten?
- Kann ich auf 2009 zurückblicken wie auf 2008? Also rundum relativ glücklich, weiter, erwachsener, reifer?
- Werden einige Leute endlich mutig sein? (oh ho, Spalte für Spekulationen ... )

Zum Abschluss noch ein paar Fotos von Weihnachten bei mir zu Hause im verschneiten, schönen Ölsburg. 










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