Donnerstag, 11. Juni 2009

Chrystal Meth

Da sitze ich also in der Küche, mein Shirt wird am Nacken langsam nass von den feuchten Haaren die, weil frisch aus der Dusche, am Rücken kleben. Ich esse Weinsauerkraut mit Joghurt (ehem) und höre Bruce Springsteen. Der hamburgische, graue Regen klatscht mit einer Beständigkeit an unser großes Küchenfenster, dass man sich, trotz momentan immenser Flugangst, am liebsten auf den Weg zum Pazifik machen würde. Glory Days singt er also und mal wieder beobachte ich mich von oben und denke: meine Güte, gottseidank wohne ich nicht alleine. Ich würde wahnsinnig werden. Ganz ehrlich, ich würde anfangen beim Chatten laut mitzulesen oder ständig uninteressierte Leute mit meinen notorischen Anrufen belästigen. Immerhin verbessert sich meine Lebensmittelsituation sobald ich Samstag einkaufen gehe. Chili oder sowas für ein paar Tage als stark fleischbelastetes Kontrastprogramm zum stuhlfördernden alternate Food, sprich Weinsauerkraut.Diese fünf Minuten Posttippen sorgten für ein völliges Abkühlen meiner Mahlzeit.

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