Mittwoch, 2. Dezember 2009

Wenn ich allein durch Hamburg

... oder wie ich den Delphin landen sah. Ein später Nachmittag an der Elbe, obwohl man die Fotos schon hundert Mal gemacht hat, man muss doch immer wieder und immer wieder. Vorweihnachtliches Hamburg festgehalten vorgestern von mir.





Ich schließe die Augen für einen Moment. Konzentriere mich auf das Klicken der Fußgängerampel.



Das Rattern der vorbeifahrenden S-Bahn und das unverständliche Murmeln der eilenden Menschen.
Die Stadt als lebendige Geräuschkulisse wird personifiziert, bekommt eine eigene Persönlichkeit.






Je schlaf- und rastloser ich werde, desto empfindlicher reagieren meine Sinne auf das dauernde Drumherum in der Stadt.






Ich selbst trete bei dem Schauspiel zurück und werde zum Statisten in meinem eigenen Leben.


Wieviel ich steckt noch in meinem durch Anzeigen, verlangsamenden Zwischenräumen, temperaturverändernden Übergängen, Wartezeiten und Kommunikation gemaßregelten Leben?



Wenn ich nach Hause komme, bin ich dann das Mädchen, was in der Stadt wohnt?




Oder bin ich die, in der die Stadt wohnt?







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