Sonntag, 19. April 2009

Rede und Antwort. Antwort oder Rede?

Ostern war schön. Sehr schön sogar. Bedingt durch das Wetter und die feinen Aktionen mit Freunden kam es mir länger und intensiver vor als die zwei Monate rumgekleckere vorlesungsfreie Zeit davor. Dieses Foto zeigt mich und kein Monster, sondern einen Hund, aber nicht Rolf und er steht auf meinem Fuß - was auch zeigt, dass wir praktisch die gleiche Schuhgröße haben - 37.


Und das ist mein neuer kleiner Freund. Mein Baby iPod in apfelgrün. Die Frechheit, die gleichen Kopfhörer für 30 Euro ohne shuffle anzubieten und mit shuffle 45 Euro? Da musste ich nicht lange überlegen. Jedenfalls mag ich ihn und wenn ich jetzt mit dem Rad zum radikalen hamburger Radfahrer werde, dann werden meine Ohren herrlich von wunderbarer Musik umspült. 


Das ist unser temporärer Hausbesetzer. Er saß den einen Tag einfach auf Augenhöhe neben der Eingangstür und hat sich nicht bewegt. Nun ist er weg, wir wissen nicht, was mit ihm passiert ist. Schade drum, er hat das Haus belebt.


Wir schreiben den 19. April. Meine Mutter hat heute Geburtstag. Es ist viertel vor zehn und wir haben noch laue 11 Grad hier in Hamburg. Den ganzen Tag schien die Sonne ohne von irgendwelchen verirrten Wolken bedeckt zu werden - wie auch, unglaublicherweise, die letzten Tage seit ich wieder in Hamburg bin. 

Seitdem ist es wie Urlaub mit ein bisschen Uni. Und Arbeiten. Dieses Semester, mein zweites mittlerweile, belege ich auch ziemlich süperbe Seminare. Zum Beispiel ein Seminar über die Bar als Ort und Topos und die Seminarlektüre, unter anderem "Die feine Art des Saufens", verspricht auch einiges. Wie unsere Dozentin verheißungsvoll letzte Sitzung verhieß: Nach dem Seminar werdet ihr anders auf Barhockern sitzen! Als Referat habe ich mir Bar-Dinge: Signifikate und Signifikante ausgesucht und werde dann mal ein wenig reinklotzen, da dann auch gleich die MAP - Modulabschlussprüfung folgt. Es folgen dieses Semester noch zwei weitere MAPs und zwei Klausuren und einige Referatsverschriftlichungen. Also Ende des Semesters ist kurzzeitig Schluss mit lustig.

Dafür entlohnt mich aber auch wirklich zu komplett diese wunderbare Stadt. Abgesehen davon, dass ich eh schon die ganze Zeit wirklich sehr gut gelaunt bin aufgrund des Wetters, brauche ich nur raus auf die Straßen Hamburgs und schon bestätigt sich alles. Am Donnerstag habe ich mit meiner lieben Mitbewohnerin einen kurzen Urlaubsabstecher an die Elbe zu StrandPauli gemacht und während sich unsere Füße in den feinen Sand bohrten und wir von netten Kellnern mit dicken Decken versorgt wurden, fuhren dicke Containerschiffe vorbei. Der perfekte Ort für ein Date zu zweit. Mal sehen also, ob Mittwoch die Sonne scheint.. ;-)


Schöner Ausblick. Schade, dass nicht gekuschelt wurde. Und das Lagerfeuer hat geknuspert.


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