Freitag, 21. August 2009

Primzahlen Pips und Cotton Eye Henry

Die Zeit verstreicht, meine Güte. Es tut mir Leid. Seit über zweieinhalb Wochen gönne ich mir nun den Luxus von Heimaturlaub, den ich Montag beende - wenn es heißt, auf in den Norden, auf zu Modulabschlussprüfungsufern! Steinige vier Wochen liegen vor mir, in denen ich oft alleine in der Siebenschön verweilen werde, alleine, und voller Panik. Nachts kriege ich irgendwie immer Panik, dass ein Monster in meiner Wohnung ist, ich weiß auch nicht, Scheiße. Gut, kann man nichts machen. Ich werde dagegen ankämpfen und Entspannungstee vorm Insbettgehen schlürfen. Ich werde wohl auch kündigen, wenn ich den neuen Job habe, den ich haben will. Mal sehen, was daraus wird - auch davon erst mehr, wenn es fest steht. Nun ja, was habe ich also Großes die letzten zweieinhalb Wochen unternommen? Vieles, schönes, wichtiges, lustiges. Eins der Ereignisse hier mal in audivisueller Darbietung und fototechnisch wie immer: DER Abend in Braunschweig mit Pia, Thema: Straße rauf, Straße runter. Endstation: dieses kleine Café. Lebherz...
Gegen 16 Uhr machten wir uns von Ilsede auf nach Braunschweich in die Kastanienallee.. eh, glaube ich zumindest. Da wohnt sie. Vorher noch bei Edeka ordentlich Baguette, Eichsfelder Stracke, Käse und Weintrauben gekauft - um dem phänomenalen Billigroséwein von Aldi eine Grundlage zu bieten. Gegen 18 Uhr waren wir bereits dermaßen gut angeheitert, dass wir beschlossen, die Nackte Kanone Teil 1 zu gucken, was wir aber nur 20 Minuten durchhielten: uns drängte es nach Taten = Tatendrang.
Der ursprüngliche Plan war, sich zu betanken und anschließend mit dem Zug nach Hannover zum Maschseefest zu fahren um DEN legendären Abend von damals zu wiederholen. Das Wetter und die Motivation sagte nein und außerdem war es schon so lustig genug, dass wir beschlossen, eine "Kneipentour" durch Braunschweig zu machen. Genug Geld hatten wir abgehoben und so sollte es mit einer Flasche Rosé erstmal zur M und M WG in den Rebenring gehen, die sicherlich gerade schwer am Lernen waren. Von dort aus auf zur "Szene". Als wir so gingen und unseren Durst löschten, viel uns auf, dass Montag war übrigens.
Montags Kneipentour in Braunschweig heißt nicht montags Kneipentour in Hamburg, nein nein. Ersteres ist nämlich nicht möglich und zweiteres sehr wohl. Also erstmal ab zu den Jungs.
Wir überraschten die Jungs komplett, wohl in Schlafanzug. Beziehungsweise Pimmelaufzug. Sie waren löblicherweise am Lernen und wir trafen bereits völlig besoffen auf die beiden. Matheus behalf dem Zustand natürlich noch mit original polnischem Bier, was ich in wenigen Zügen auch noch leerte. So waren innerhalb einer Stunde noch ein Liter Bier getrunken. Und wir randalierten, leider. Sorry an dieser Stelle nochmal Jungs..
Pia verschüttete mit großem Trara ihr Bier im Wohnzimmer, aber Maile war innerhalb von 3 einhalb Sekunden bereits mit Wischeimer zur Hand: Zu spät für mich, denn auch ich habe das Helfersyndrom und wollte einen Lappen holen, konnte mich aber nicht mehr richtig bewegen und rutschte volles Karacho auf der Bierlache aus und viel unter Scheppern und Krachen in den Türrahmen. Es muss schlimm ausgesehen haben, denn ich versteckte mich danach schamerfüllt hinter der Tür, während Führsorge-Maile mich gefühlte 800 Mal fragte, ob ich mich am Kopf verletzt habe. Habe ich aber nicht. Kinder und Besoffene, ne?
Danach war auch langsam Schluss mit lustig und es begann peinlich zu werden, da die Jungs völlig nüchtern waren. Wir konnten sie auch nicht zu einer vermeindlichen Kneipentour bewegen, also Matheus eigentlich schon, aber Maile nicht, deswegen blieb ersterer auch zu Hause. War vielleicht auch besser so, denn
auf dem Rückweg leerten wir unsere zweite Flasche Rosé und der Punkt, wo ich hätte aufhören müssen, war schon überschritten: Point of no Return!
Pia hatte dann noch die glorreiche Idee, in diesem ominösen Café Lebherz zwei Caipi to Go für uns zu arrangieren, die sie auch für einen unschlagbaren Preis bekam. Ich hatte bereits seit 30 Minuten Schluckauf zu dem Zeitpunkt. Zwei Schlücke Caipi und Aus-Die-Maus bei mir. Irgendwie schaffte ich es noch, mich in Pias weiches Bett zu hiefen. Wir lachten noch kurz über die Videos, obwohl ich die schon über Kreuz anguckte.
Naja Ende der Geschichte lasse ich jetzt mal getrost weg, kann man sich ja denken. Nächsten Morgen bin ich jedenfalls nach Bortfeld gefahren, um Maggie mal auszuchecken. Wer Maggie ist, später, Leute, später...

Pia versucht sich an dem Ding und scheitert. Ich versuchte mich an dem Teil und scheiterte ebenfalls. Auch mit Matheus Hilfe. Ehem.
Die Sieger-WG aus Braunschweig. Tüchtig, liebenswert und hilfsbereit. Und immer fünf nach elf auf der Uhr.
Wir wären doch ein schönes Paar.

Gut so, Pia, gut so. Die Hände müssen lebendig sein!
Mit offenene wallenden Haaren ohne Extensions. Bei Tageslicht bereits Braunschweigs östliches Ringgebiet unsicher gemacht. So ist das.
Pia folgt dem Ruf der Wildnis.
Nach Die Nackte Kanone noch etwas im kleinsten Wohnzimmer der Welt rumstibitzt.
In Braunschweig um 17 Uhr. Tatort Kastanienallee.
Kurz Pias Bein mit Eichsfelder Stracke verwechselt. Die wir übrigens ganz gegessen haben. Einen halben Meter Wurst. Sowas können auch nur richtige, deutsche Mädchen.
Ich versuche Marylin. Grandios gescheitert.
Pia is getting ready for Kneipentour.
Was haben wir denn da?
Der kleine vier Euro Spaßlabello...
Das letzte Bild von mir an dem Abend.
Ja, so war das....

1 Kommentar:

biba hat gesagt…

Hallöchen Au Pair Nummer 1..deine Freundin Pia sieht ein bisschen wie Hilary Duff aus!
Man hat wieder Spaß in Deutschland..hach...ich will zurück!!!